Vortrag von Georg Schwarz "CENACOLO"

Vortrag von Georg Schwarz

Georg Schwarz begeisterte mit seiner Gemeinschaft Cenacolo über 100 SchülerInnen der HLW Hermagor. Prof. Hannes Berger organisierte diesen Vortrag für sieben Klassen.

Prof. Berger konnte neben dem Hauptreferenten Georg Schwarz auch Frau Maria Jobst und Frau Katja Jank vom Privatkindergarten und der –volksschule Fritzendorf begrüßen, die Georg Schwarz für den Vortrag am Abend zum Thema: Aus der Dunkelheit ans Licht (im Zuge der Vortragsreihe: „Dialog macht stark“) gewinnen konnten.

 

Die Gemeinschaft Cenacolo hilft jungen Menschen in Krisensituationen – besonders bei Alkohol- und Drogenproblemen – ihre Wurzeln zu entdecken, Kraft zu tanken und neu zu beginnen.

Die Gemeinschaft ist offen für alle jungen Menschen, unabhängig von Nationalität und Religionsbekenntnis. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, den Sinn ihres Lebens neu zu entdecken und einander zu helfen, der Macht von Drogen und Alkohol dauerhaft zu entkommen.

Schwester Elvira Petrozzi, die Gründerin der Gemeinschaft Cenacolo (bedeutet übersetzt „Miteinander Mahl halten“), wollte nicht hinnehmen, dass es für die vielen Jugendlichen, die sich in der Alkohol-  und Drogensucht befanden, keine Hilfe geben sollte. So eröffnete sie am im Jahr 1983 unter einfachsten Bedingungen das erste Haus in Saluzzo, ca. 60 km südlich von Turin. Das Haus war nach kurzer Zeit überlaufen, sodass die Gründung weiterer Niederlassungen notwendig wurde.

Inzwischen hat sich die Gemeinschaft auch auf andere Länder ausgebreitet, sodass es heute weltweit 60 Niederlassungen gibt.

Das Zusammenleben der Gemeinschaft basiert auf Freundschaft und Ehrlichkeit. Jungen Menschen wird geholfen, wieder neue Perspektiven für ihr eigenes Leben zu finden. Dies geschieht unter anderem durch das Vertrauen in biblische Schriften, das Gebet und die Arbeit (ora et labora). 

Die zentrale Sprache ist Italienisch und wird jeder/m beigebracht. Jede/r Jugendliche erhält eine/n persönlichen Begleiter/in, den sog. „Schutzengel“. Diese Person war selbst einmal alkohol- oder drogenabhängig und hat dadurch ein tiefes Verständnis für die Situation des Anderen.

In Österreich befindet sich die Gemeinschaft in Kleinfrauenhaid (pol. Bezirk Mattersburg) im Burgenland.

Georg Schwarz begeisterte mit seiner Art die Jugendlichen. Tief berührt waren die SchülerInnen von der Lebensgeschichte des 20-jährigen Dimitri. Er erzählte über seine schwierige Kindheit in Russland. Durch Alkoholprobleme  und Scheidung der Eltern wurde er von einer italienischen Familie adoptiert. In der Pubertät kamen die Krise und die Drogensucht. Seit seiner Zeit in der Gemeinschaft ist er clean und versucht sein Leben wieder neu zu orientieren.

Fabio aus Italien begleitete mit seiner Gitarre Georg Schwarz und Dimitri beim abschließenden Lied und die Mehrheit der SchülerInnen und KollegInnen sangen und tanzten mit. Ein Abschluss, der vielen noch in Erinnerung bleiben wird.

Schülermeinungen:

 

„Cenacolo, diese bewunderswerte Organisation sollte viel bekannter werden! Eine besondere Gemeinschaft, die die Betroffenen auffängt und jeden Einzelnen in ihrer Persönlichkeit wieder aufbaut. Ich war wirklich begeistert von diesem Vortrag. Auch die private Geschichte von Dimitri hat mich sehr berührt. Meiner Meinung nach sollte man Cenacolo mit aller Kraft unterstützen. An diesem Tag wurde mir bewusst, dass die Vorurteile gegenüber der Suchtabhängigen umsonst sind. Man sollte sich zuerst das Schicksal des Betroffenen vor Augen halten.“ Sabrina De Zordo, 5. AHW

 

„Sehr geehrter Herr Schwarz, ich danke Ihnen für den Vortrag, den Sie letzte Woche bei uns gehalten haben. Es war einer der besten und emotionalsten Vorträge, die ich je gehört habe. Er hat mich sehr zum Nachdenken gebracht.  Auch wie Dimitri seine Lebensgeschichte erzählte ging mir sehr unter die Haut. Ich finde es sehr wichtig, dass Jugendliche von dieser Gemeinschaft erfahren. Ich habe schon der ganzen Familie von Ihnen erzählt und würde Sie an andere Schulen weiterempfehlen. Für mich ist es bis heute unerklärbar, wie man Jugendliche aus solch einer schweren Situation „befreit“ und diese wieder auf den Boden der Realität zurückholen kann. Ich danke Ihnen für diesen Vortrag.“ Simone Kratzwald, 4. AHW

Mir gefiel der Vortrag sehr gut, da Herr Georg Schwarz wirkliche Begebenheiten erzählen konnte, da er selbst davon betroffen war. Für mich ist es einfach etwas anderes, wenn jemand nur darüber referiert oder wenn jemand davon erzählen kann. Dimitri fand ich sehr bewundernswert, da es sicher nicht einfach ist, sich vor so viele Menschen hinzustellen und über seine schwere, nicht immer einfachere Vergangenheit zu erzählen. Fabio war etwas zurückhaltender und ich hätte mir gewünscht, dass auch er mehr in diesem Vortrag einbezogen wird und nicht nur als stummer Zuseher teilnimmt.“ Martina Staudacher, 4. AHW

„Es wurden viele Erfahrungen geteilt und es macht nachdenklich, wen man selbst Betroffene kennt. Es erfordert viel Mut, über das zu sprechen, was man erlebt hat. Es ist eine gute Sache, wenn man viel Schlimmes erlebt hat und anderen auf dem Weg zurück ins Leben helfen möchte.“ Melanie Mitterberger, 3. MW

„Für mich war der Vortrag über Cenacolo sehr interessant, da man viel über diese Einrichtung erfahren hat. Ich finde es total super, dass es so etwas wie das Cenacolo gibt und Menschen, die sich so aufopfern und alles Menschenmögliche geben, um anderen Menschen zu helfen, die Probleme haben. Für Personen mit Suchtkrankheiten ist diese Einrichtung sicher eine bessere Hilfe als Meinungen und Ratschläge von Medizinern. Es sollte mehr so engagierte Leute geben wie Schwester Elvira.“ Sarah Franzel, 5. AHW

„Einerseits ist die Organisation Cenacolo eine gute Sache, obwohl andererseits ich doch wohl etwas zu kritisieren habe. Diese Leute, denen geholfen wird, wird die Umwelt entzogen. Ich finde es wohl gut, dass ihnen geholfen wird, aber ihnen gleich alle neuen Medien zu entziehen. Wozu? Mir kam der Herr Dimitri doch sehr verschlossen vor, vor allem wegen seiner Körpersprache. Vielleicht war es nur Nervosität, doch kam es mir vor, als wäre das alles neu für ihn. Also meiner Meinung nach wird diesen Menschen ein Lebensstil aufgezwungen und sie werden unbewusst von der Welt weggesperrt.“ Philipp Sabutsch, 5. BHW

„Ich finde, dass der Vortrag von Cenacolo wirklich herzergreifend war – wahre Geschichten von Dimitri und wahre Ereignisse wurden erzählt.  Cenacolo – finde ich – ist eine hoch anzurechnende Gemeinschaft für Alkoholiker und Drogensüchtige. Diese Gemeinschaft hilft durch das Schutzengelprinzip und der Brüderlichkeit und durch den Glauben betroffene Menschen viel mehr von Alkohol und Drogen wegzukommen als eine Entzugsklinik! Man hat wirklich gespürt, wie es im Haus abgeht.“ Alina Kristler, 4. AHW

„Es war ein sehr umfangreicher Vortrag und ich finde es auch sehr gut, dass sich Leute dafür einsetzen. Die Art und Weise, wie sie vorgehen um die Leute von Drogen fern zu halten finde ich perfekt (eigenes Haus, keine Frauen, keine Elektronik und hilfreiche Menschen). Was ich nicht gut finde ist, dass alles auf Gott bezogen wird, Religion darf dazu gehören, aber Gott hat sie nicht zu einem besseren Menschen gemacht, sondern die Person selbst. Ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg und bin auch dankbar für das, was sie machen.“ Bobbie Blinksma, 3. MW

„Ich fand den Vortrag sehr interessant. Herr Schwarz hat es sehr verständlich und sehr oft auch mit Sympathie rübergebracht. Die Geschichte von Dimitri ist wirklich herzzerreißend und fasste sofort meine volle Aufmerksamkeit auf den Jungen. Ich habe durch diesen Vortrag viel dazugelernt und finde die Idee, welche zu Cenacolo geführt hat, beeindruckend. So können viele Jugendliche mit Alkohol- oder Drogenproblemen dieser Gemeinschaft beitreten und versuchen einen neuen Lebensabschnitt ohne ihre Sucht zu beginnen mit Hilfe von Arbeit, Freunden und vor allem von den „Schutzengeln“. Da, wie gesagt worden ist, fast alle es geschafft haben mit den Drogen, Alkohol oder was auch immer aufzuhören finde ich, dass Cenacolo viel mehr Gemeinschaften in Österreich errichten sollten, da es wirklich jenen Menschen hilft, die mit diesen Problemen nicht fertig werden und dadurch gesund von Traurigkeit und Einsamkeit werden, manche auch frei von Depression“. Vanessa Zanardini, 5. AHW

 

 

 

 

 

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2. 8:35 - 9:25  
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3. 9:40 - 10:30  
4. 10:30 - 11:20  
    10 Min.
5. 11:30 - 12:20  
6. 12:20 - 13:10  
    35 Min.
7. 13:45 - 14:35  
8. 14:35 - 15:25  
9. 15:25 - 16:15  
10. 16:15 - 17:05  

 

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