Über unmenschliche und übermenschliche Aspekte unserer Lebensentwürfe – Loten wir in unserer Biografie Berechenbares und Unermessliches Gleicherm

Über unmenschliche und übermenschliche Aspekte unserer Lebensentwürfe – Loten wir in unserer Biografie Berechenbares und Unermessliches Gleicherm - © www.hlwhermagor.at

Ein philosophierender Dr. Mattitisch, ein höchst aufmerksames Publikum, eine spannende Thematik – ein weiterer besonderer Abend der Reihe „Dialog macht stark“ fand am Mittwoch, den 11. März in der HLW statt. Der bekannte Referent machte Mut, sich den Überraschungen des Lebens zu stellen und aus einer Haltung der Dankbarkeit heraus sich immer wieder auf das Wunder, das Neue, die Veränderung hin auszurichten.

Die Figur des doppelgesichtigen Gottes Janus, der gleichzeitig nach vor und zurückblicken kann und somit den Überblick hat, war das durchgehende Motiv des Vortrags. Als Gott des Anfangs, der Quelle, der Schwelle, als Vater aller Dinge wurde Janus in der Antike verehrt. Hier sind Botschaften für uns heute enthalten. Der Mensch steht auch immer an einer Schwelle: zwischen Gut und Böse, zwischen krank und gesund, zwischen Neubeginn und Abschließen … und kommt drauf, dass alle Definitionen und Festschreibungen nicht letztgültig sind. Alles hängt vom  Blickwinkel, der Ausrichtung ab.

Die Fastenzeit, d.h. die Vorbereitungszeit auf Ostern hin, ist auf „metanoia“ ausgerichtet, der Umkehr im Geiste. Dies sagte Jesus im Gespräch mit Nikodemus auf die Frage, wie wir in das Himmelreich kämen: Ihr könnt es nicht erlangen, wenn ihr nicht umkehrt im Geiste…. Biblische Aussagen haben immer ganz konkrete Lebenshilfeaspekte: Wenn wir in unseren Mustern, Prägungen, Programmen festgefahren sind und nicht Zugang zu neuen Sichtweisen bekommen, werden wir kein Himmelreich der Liebe und des Friedens erfahren.

Eine dieser Sichtweisen ist, dass nichts Bestand hat, sondern alles einem beständigen Wandel unterliegt. Das Leben ist immer anders als man es sich vorgestellt hat. Der Mensch steht vor der Entscheidung, sich auf die Verwandlung einzulassen oder bewährte, übernommene Formen beizubehalten. Will er kontrollieren oder gibt er sich dem Leben hin?

Wer sind wir? Wer möchten wir sein? In uns sind zwei Seiten:

Die diesseitige, berechenbare Seite mit Analysen, Diagnosen, Prognosen.  Wenn man sich nur darauf begrenzt, wird man zum funktionierenden Es. Der gesellschaftliche Entfremdungsprozess diesbezüglich ist weit fortgeschritten. Wir erfahren aber immer wieder: Wir sind kein Ding, das man berechnen kann. Der Mensch ist immer mehr, ist jenseits aller Programme, ist das Lebewesen, das sich durch das „Darüber-hinaus“ definiert, letztendlich Geheimnis ist.

Nach David Steindl-Rast, von dem der Satz stammt, dass, wenn Gott einen Namen hätte, dieser Name Überraschung wäre, formulierte Dr. Mattitsch: Wenn das Leben einen Namen hätte, dann ist das Überraschung.

Der Mensch ist ein Teil der Ganzheit, ein Funke des Göttlichen, ein Kind Gottes. Das Leben ist ein Experimentierfeld, auf das wir uns mit der Haltung der Dankbarkeit einlassen dürfen. Alles ist Gelegenheit sich zu freuen und sich immer mehr unserer selbst bewusst zu werden. Den Segen des Lebens können wir verstärken, in dem wir aus einer Haltung des Bejahens leben. Unsere spirituelle Seele ist der “Aufbewahrungsort“ des vollkommenen Wissens über uns.  Wir dürfen uns immer wieder auf diese Quelle ausrichten, die in uns ist und auf den großen Urgrund allen Lebens verweist.  Dies ist nicht ein Akt gelebter Konfessionalität, sondern ein Urbedürfnis jedes Menschen. Jede/r hat Erlebnisse, in denen er/sie in Einheit mit allem fühlt: Ich bin o.k., ich bin geliebt. (z.B. in der Natur).

Wenden wir uns jedoch dem „Aufbewahrungsort“ all unserer Muster, Systeme, Glaubenssätze, den kollektiven Themen zu, dem Ich-kann-nicht, beschränken wir uns selbst und lassen uns fremdbestimmen. In der Opferrolle zu verharren erleichtert scheinbar unser Dasein

Zwischen diesen beiden Quellen gilt es zu entscheiden. Wir haben die Wahl, uns immer wieder neu auszurichten. Die Frage ist: Wer möchte ich sein?

Wenn der Mensch die Verantwortung für sein Leben übernimmt, kommt er immer wieder ins Licht. Ein eindeutiges „Ich stelle mich nicht mehr zur  Verfügung“ hilft uns, uns aus alten Verstrickungen zu lösen.

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Läutordnung

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Stunde Unterricht Pausen
1. 7:45 - 8:35  
2. 8:35 - 9:25  
    15 Min.
3. 9:40 - 10:30  
4. 10:30 - 11:20  
    10 Min.
5. 11:30 - 12:20  
6. 12:20 - 13:10  
    35 Min.
7. 13:45 - 14:35  
8. 14:35 - 15:25  
9. 15:25 - 16:15  
10. 16:15 - 17:05  

 

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